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Stuttgarter Nachrichten, 24.11.2009:

Brahms, Ein deutsches Requiem, in der Rosenbergkirche

Eine Aufführung von Brahms’ Requiem, die dem Chor statt des eigentlichen Orchestersatzes nur einen vierhändigen Klavierpart zugesteht, lässt als Grund Sparzwänge vermuten. Tatsächlich jedoch richtete sich Johannes Knecht in der Rosenbergkirche mit dem Philharmonia Chor und Sabine Eberspächer und Eberhard Leuser am Klavier an den Gegebenheiten der ersten Londoner Aufführung des Requiems im Juli 1871 aus – davon hätte man die Zuhörer allerdings informieren müssen. Für diese Darbietung hatte Brahms den vierhändigen Klaviersatz geschaffen und damit den Orchesterpart genauer als beim zweihändigen Klavierauszug üblich übertragen wollen.

Der Philharmonia Chor erwies sich erneut als reaktionsfreudiges Ensemble, das den vielfältig und lebendig abgestuften gestalterischen Vorstellungen Johannes Knechts feinhörig folgte. Die Sopranistin Daniela Gerstenmeyer und der Bariton Julian Orlishausen brachten sich als Vokalsolisten ausdrucksintensiv ins Geschehen ein. (thb)

 

Demnächst:

 


Samstag, 14.07.2012

20:15 Uhr

Internat. Domkonzerte

St. Blasien

Abendlieder a cappella



 

Freitag, 12.10.2012

19 Uhr

Stunde der Kirchenmusik

Stiftskirche Stuttgart

Englische Chorwerke



 

Sonntag, 25.11.2012

18 Uhr

Christuskirche Eislingen

Abendlieder a cappella



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