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Heilbronner Stimme, 07.05.2010: Gläserner GesamtklangDer Philharmonia Chor Stuttgart in der Reihe Magnificat Heilbronn - Die feine Reihe Magnificat ist für viele immer wieder Anlass, dem Deutschordensmünster einen Konzertbesuch abzustatten. Im jüngsten Magnificat, der Nummer 148, kam ein Stuttgarter Chor zum Zug, der sich hauptsächlich der Kunst der oratorischen Arbeit vom 18. bis zum 20. Jahrhunderts verschrieben hat. Die rund 65 Sänger des Philharmonia Chores ließen eine Werkauswahl hören, die den professionellen Charakter der Sänger dokumentiert und Appetit machte auf mehr. Was mit Johannes Brahms berühmten Marienliedern begann, endete nach einem aufwühlenden Gang durch die Musikgeschichte besagter 200 Jahre bei Sergej Rachmaninows "Jungfrau, Gottesmutter, freue dich" aus Großes Morgen- und Abendlob, der Vespermesse Opus 37,6. Dazwischen ließen Chorleiter Johannes Knecht und seine stimmlich intensiv geschulte Gruppe etwa den deutschen Komponisten Hugo Herrmann mit "Die kleine Mutter" zu Wort kommen oder Mikis Theodorakis, der hierzulande vor allem wegen seiner Filmmusiken unter anderem zu "Alexis Sorbas" bekannt geworden ist ebenfalls mit einem Lobgesang auf die Gottesmutter. Moderne Züge Hinter diesem Können steht spürbar die Arbeit von Knecht, der als Profi den Taktstock schwingt. (Susanne Walter) |
Demnächst:
Samstag, 14.07.2012 20:15 Uhr Internat. Domkonzerte St. Blasien
Freitag, 12.10.2012 19 Uhr Stunde der Kirchenmusik Stiftskirche Stuttgart
Sonntag, 25.11.2012 18 Uhr Christuskirche Eislingen |